Barrierefreies Reisen: TUI baut Angebot aus

Inklusion und die Bewältigung des demografischen Wandels sind wichtige gesellschaftliche Zielsetzungen. Auch die Reisebranche berücksichtigt die Bedürfnisse von behinderten und älteren Menschen. TUI will dabei eine Vorreiterrolle einnehmen und neue Angebote entwickeln, damit möglichst viele Menschen unbeschwert reisen können.

Hindernisse abbauen

Menschen mit eingeschränkter Mobilität haben gerade auf Reisen oft besondere Herausforderungen zu meistern: Neben An- und Abreise mit unterschiedlichen Verkehrsträgern müssen auch Unterkünfte und Ausflugsprogramme ohne Hindernisse gestaltet sein. Und dabei geht es oft um Details: Wenige Zentimeter entscheiden über die Barrierefreiheit eines Hotelzimmers. Sind Türen zu schmal, ist für Rollstuhlfahrer kein Durchkommen. Ist der Waschtisch zu niedrig, kann ihn ein Rollstuhlfahrer nicht allein nutzen. Solchen Anforderungen stellt sich die Reisebranche vermehrt. Auch die Politik leistet ihren Beitrag und will das Informationsangebot ausbauen: So fördert das Bundeswirtschaftsministerium die Einführung eines bundesweit einheitlichen Kennzeichnungs- und Zertifizierungssystems „Reisen für Alle“.

Barrierefreiheit seit Jahren auf der Agenda

Die TUI Group engagiert sich seit Langem für barrierefreies Reisen:

  • Service: Ein Dutzend Mitarbeiter des deutschen TUI-Reiseveranstalters kümmern sich ausschließlich um die Belange von Urlaubern mit Behinderungen – unter den Pauschalreiseveranstaltern oder Großveranstaltern einmalig. Das Team organisiert An- und Abreise, Transfers und Ausflüge am Urlaubsort. Diesen Service bietet TUI seit 1981 an.
  • Größte Auswahl: Der Reisekonzern hat über 1100 behindertenfreundliche und eingeschränkt barrierefreie Hotels und Ferienanlagen in 130 Destinationen im Programm. Auch die Kreuzfahrtschiffe von TUI Cruises verfügen über barrierefreie Kabinen.
  • Mobil über den Wolken: Flugreisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität mit besonderen Hürden verbunden. Die Gänge sind zu schmal für normale Rollstühle, Bordtoiletten auf ein Platzminimum hin optimiert. Bei TUIfly kommt aber bei Bedarf und entsprechender Vorbestellung ein spezieller Bordrollstuhl zum Einsatz. Der eigene Rollstuhl des Gastes wird kostenfrei an den Urlaubsort transportiert.

TUI setzt Weg fort

Diese Angebotsvielfalt will TUI gemeinsam mit externen Partnern und Experten weiter ausbauen. Denn eingeschränkte Mobilität sollte kein Hinderungsgrund sein, die Welt zu erkunden. Zielgruppe sind nicht nur die künftigen Gäste, sondern auch deren Reisepartner und Angehörigen, die TUI von attraktiven barrierefreien Reiseangeboten begeistern möchte.

Umfassendes Recht auf Teilhabe

Menschen mit Behinderungen haben das Recht auf selbstbestimmte und umfassende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Gemäß Artikel 30 der UN-Behindertenrechtskonvention gehört dazu auch der uneingeschränkte Zugang zu Tourismus-Dienstleistungen. Deutschland gehörte 2007 zu den ersten Unterzeichnern des Vertragswerks.Im März 2009 ist die UN- Behindertenrechtskonvention hierzulande in Kraft getreten.