Kunststoff: Bedrohung der Meere eindämmen

Abfälle aus Plastik gefährden die Ozeane. Jährlich landen rund 8 Millionen Tonnen davon im Meer. Um die steigende Verschmutzung einzudämmen, verbietet die EU ab 2021 Einwegprodukte aus Plastik. In der Tourismusbranche nimmt die TUI Group dabei schon heute eine Vorreiterrolle ein.

Einwegkunststoff auf dem Index

Die TUI Group beteiligt sich am weltweiten Kampf gegen die Vermüllung der Meere. Das Unternehmen vermeidet Plastikabfall von vornherein und minimiert den Einsatz von Einwegkunststoffen durch zahlreiche Initiativen. So konnten konzernweit bereits 140 Millionen Einwegkunststoffteile eingespart werden. Bis 2020 soll diese Menge auf 250 Millionen steigen.

Plastikfreier Urlaub mit der Mein Schiff Flotte

Ein Erfolgsbeispiel ist das Plastikreduktionsprogramm „Wasteless“, das TUI Cruises vergangenes Jahr ins Leben gerufen hat. Bis Ende 2020 sollen Plastikeinwegprodukte auf der gesamten Mein Schiff Flotte größtenteils verbannt und durch nachhaltige Alternativen ersetzt sein. Drei konkrete Beispiele: Trinkhalme sind zukünftig aus Papier oder Glas und werden nur noch auf Nachfrage für bestimmte Getränke ausgegeben. 1,5 Millionen Plastikrührer für Cocktails werden durch Holzrührer ersetzt. Und Frottee-Slipper für den Gang zum Pool kommen zukünftig ohne Verpackung aus – pro Jahr entfallen dadurch 250000 Plastikverpackungen. Insgesamt hat TUI Cruises allein 2018 mehr als 13 Millionen Plastikteile von seinen Schiffen verbannt.

Mehr Verantwortung wahrnehmen

Die TUI Group handelt – lange bevor das neue EU-Verbot in Kraft tritt. Dabei ist klar, dass Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erst ganz am Anfang des Kampfes für saubere Meere stehen. Zwei wichtige Ansatzpunkte: Recycelte Rohstoffe sollten stärker gefördert werden. Dabei sind auch die Verbraucher gefragt, da das Erscheinungsbild recycelter Kunststoffe vom herkömmlichen Produkt oftmals abweicht. Zudem birgt Plastikmüll eine starke entwicklungspolitische Dimension. 90 Prozent der Meeresabfälle werden von nur zehn Flüssen in Asien und Afrika in die Ozeane gespült. Europa kann in Sachen Müllvermeidung und Müllentsorgung viel Know-how weitergeben. In diesem Sinne engagiert sich die TUI Group in zahlreichen Reiseländern.

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