Mauritius: Stabilität zieht Touristen und Investitionen an

Mauritius ist nicht nur ein Urlaubsparadies im Indischen Ozean, sondern auch ein gutes Beispiel für gelungene Entwicklung und Vorbild für andere afrikanische Länder. Seit der Unabhängigkeit 1968 hat sich die Demokratie etabliert, das Justizsystem ist unabhängig und dank der Stabilität entwickelt sich die Wirtschaft gut. Dazu trägt vor allem der Tourismus bei. TUI ist von Beginn an ein enger Partner.

Vom Tourismus profitieren alle

»Der Tourismus ist auf Mauritius eine zentrale Säule der Wirtschaft. Dank der Reisebranche ist mein Land überhaupt weltweit sichtbar. Wir verbinden uns mit anderen Ländern nicht nur wirtschaftlich, sondern auch kulturell. Mehr und mehr Urlauber kommen zu uns. Deshalb setzen wir auf Diversifizierung. Wir locken zunehmend auch Kultur-, Öko- und Gesundheitsreisende an. Dabei ist eines wichtig: Tourismus ist nur dann nachhaltig, wenn alle Seiten profitieren. Deshalb fließt ein Teil der Tourismuseinnahmen in Sozialleistungen der Gemeinden. So tragen auch große Investitionen wie die der TUI Group dazu bei, dass alle Mauritier vom Tourismus profitieren."

S. E. Prof. Dr. Kheswar Jankee,
Botschafter der Republik Mauritius in Deutschland

Wirtschaftliche Erfolgsgeschichte – getragen vom Tourismus

Die Wirtschaft profitiert von den stabilen Rahmenbedingungen: Mauritius erwirtschaftet mit fast 10 000 US-Dollar pro Kopf das dritthöchste Bruttoinlandsprodukt (BIP) aller Staaten in Afrika. Der wachsende Tourismus ist ein Teil der Erfolgsgeschichte. Allein zwischen 2012 und 2016 stieg die Zahl der jährlichen Besucher um rund ein Drittel auf knapp 1,3 Millionen. Mit einem Anteil von 20 Prozent waren Franzosen die häufigsten Gäste. Auch in Deutschland ist der Inselstaat immer beliebter: Die Zahl deutscher Urlauber stieg 2016 auf 72 000, nach rund 40 000 im Vorjahr. Von dieser positiven Entwicklung profitieren die Mauritier erheblich. Der Tourismus sichert mittlerweile insgesamt jeden vierten Job und damit ein Auskommen für rund 135 000 Menschen und deren Familien.

Wirtschaftsfaktor Tourismus

Der Tourismus auf Mauritius wirkt sich positiv auf andere Wirtschaftsbereiche aus. Insgesamt gehen 2016 rund ein Viertel der Wertschöpfung und ein Viertel der Arbeitsplätze auf die Reisebranche zurück:

TUI investiert

Die TUI Group ist ein enger Partner des Inselstaates bei der Entwicklung. Die TUI-Gesellschaft RIU hat zuletzt zwei Hotels im Südwesten Mauritius’ aufwendig renoviert und 2015 neu eröffnet. Die neuen RIU-Resorts liegen direkt am Fuße des zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Berges Le Morne. Da sich die Anlagen inmitten eines Naturschutzgebiets befinden, wurden sämtliche Baumaßnahmen eng mit den lokalen Behörden abgestimmt. Die Dächer wurden nach traditioneller Art mit Zuckerrohr gedeckt und RIU setzt auch im Betrieb auf lokale Zulieferer. Das Unternehmen beschäftigt in den Hotels dauerhaft 400 Mitarbeiter. Ein Großteil stammt von der Insel, Einheimische übernehmen dabei auch Führungspositionen. In Mauritius’ Norden hat TUI ebenfalls investiert und mit dem TUI Sensimar ein Konzepthotel eröffnet.

Auch darüber hinaus trägt TUI zum Wachstum bei:

  • Veranstalter: Der Reisekonzern arbeitet eng mit rund 100 lokalen Hotels zusammen und unterstützt damit auch viele Familienbetriebe und mittelständische Unternehmen.
  • Flüge: TUI Airlines fliegen im Schnitt zweimal pro Woche von europäischen Städten nach Mauritius.
  • Kreuzfahrten: Die TUI-Tochter Hapag Lloyd Cruises steuert die Insel 2018 mehrfach an. Die MS Europa und die MS Europa 2 machen bei ihren Kreuzfahrten im Indischen Ozean auch in Port Louis fest.

Mauritius ist eine „vollständige Demokratie“. Das bestätigt der Demokratieindex 2017. Dieser führt Mauritius auf Rang 16 von 167 Ländern, noch vor allen anderen afrikanischen Ländern.