CO2-Intensität: Minus 10 Prozent

Klimaschutz ist für die TUI Group ein zentrales Thema. Die selbstgesteckten Ziele sind entsprechend ehrgeizig: Die CO2-Intensität der Geschäftsaktivitäten soll bis 2020 um 10 Prozent reduziert werden.

Flugzeugflotte: Effizienz deutlich gesteigert

Der wichtigste Handlungsbereich ist der Luftverkehr. Auf ihn entfallen bei der TUI Group rund 80 Prozent des CO2-Ausstoßes. Umso wichtiger ist, dass die TUI-Airlines bemerkenswerte Erfolge vorweisen können. So sank ihr CO2-Ausstoß pro Passagierkilometer allein 2015 um 2,3 Prozent. Möglich wurde das durch Millioneninvestitionen in neue Flugzeuge: Maschinen wie die Boeing 737 MAX und der Dreamliner verbrauchen bis zu 20 Prozent weniger Treibstoff als ihre Vorgängermodelle.

Dieses Engagement darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass für den Luftverkehr ein global wirksames Klimaschutzinstrument überfällig ist. Deshalb setzt sich die TUI Group dafür ein, im Rahmen der UN-Organisation ICAO ein entsprechendes Abkommen zu unterzeichnen. 

CO2-Fußabdruck der TUI Group

 

Die CO2-Emissionen des Reisekonzerns betrugen im Jahr 2015 insgesamt 6,89 Millionen Tonnen. Vier Fünftel gingen auf das Konto des Flugverkehrs. 

Kreuzfahrtschiffe: Modernisierung fortgesetzt

Zwischen 2014 und 2016 hat der Konzern drei neue Kreuzfahrtschiffe in Dienst gestellt. Sie sind jeweils um rund 30 Prozent energieeffizienter als vergleichbare Schiffe. Dazu tragen ein intelligentes Energiemanagementsystem, effiziente Klimaanlagen und neuartige Beleuchtungskonzepte bei. Der Ehrgeiz von TUI Cruises reicht weiter. Bis 2019 folgen drei neue Schiffe, die nach Umweltgesichtspunkten optimiert werden. Und bei Hapag Lloyd stechen 2019 zwei Neubauten im 5-Sterne-Expeditionssegment in See – sie werden auch im Umweltbereich neue Maßstäbe setzen. 

Alternative Energien in Resorts

TUI Hotels & Resorts setzen mit vielfältigen Maßnahmen auf erneuerbare Energien: Der Robinson Club Agadir nutzt die vielen Sonnentage und betreibt eine eigene Solaranlage – mit 950 m2 eine der größten in Marokko. Im Robinson Club Cala Serena auf Mallorca sparen drei Biomasse-Heizkessel pro Jahr rund 220 000 Liter konventionelles Heizöl ein.