Tourismus: Wachstum wichtig für Partnerregionen

Internationale Krisen und wiederkehrende Terroranschläge bestimmen die Schlagzeilen. Dennoch verreisen dieses Jahr weltweit so viele Menschen wie niemals zuvor. Das ist gut so: Urlaub bedeutet Freiheit und Erholung – und wichtige Perspektiven für die Reiseländer. Die TUI Group setzt sich dafür ein, dass die Menschen vor Ort davon besonders profitieren.

Menschen genießen Reisefreiheit – mehr denn je

Sicherheitsmanagement im Tourismus wird immer wichtiger. Dazu zählt auch, den Kunden alternative Optionen anzubieten, wenn in einigen Urlaubsregionen Unsicherheit wächst. Folge ist, dass sich die Touristenströme teilweise verlagern – auch kurzfristig. In Europa liegen aktuell Spanien, Kroatien und Bulgarien im Trend. Hinzu kommt, dass der Tourismus in ferneren Regionen deutlich wächst. So prognostiziert die UN-Welttourismusorganisation für 2016 einen Anstieg von rund vier Prozent – erstmals gibt es damit über 1,2 Milliarden international Reisende. 

UN: Tourismus Baustein für Entwicklungsziele

Das ist positiv. Reisen fördert interkulturelle Verständigung und Toleranz. Es ist aber auch gut für die Urlaubsregionen. Denn die Reisebranche stärkt die Wirtschaftskraft und die Infrastruktur, gerade in Entwicklungsländern. Deshalb sehen die Vereinten Nationen darin einen zentralen Baustein, um die nachhaltigen Entwicklungsziele bis 2030 zu erreichen. Insbesondere fördere ein nachhaltiger Tourismus gute Arbeitsplätze sowie lokale Kultur und Erzeugnisse, so die UN. Die TUI Group nimmt dabei eine Vorbildrolle ein. Beispiele:

• Hotels: 68 Prozent der TUI Hotelmarken führten 2015 bereits eine vom Global Sustainable Tourism Council (GSTC) anerkannte Nachhaltigkeitszertifizierung durch. 89 Prozent der Hotel-Mitarbeiter stammen aus dem jeweiligen Land und 60 Prozent aus der Region. Vier Fünftel der verwendeten Nahrungsmittel wurden im jeweiligen Land beschafft, die Hälfte stammt aus lokaler Produktion.

• Ausflüge: TUI hat unter der Bezeichnung „Collection“ ein Ausflugsprogramm entwickelt, das Gästen einen authentischen Eindruck der Zielländer vermittelt und die lokale Wirtschaft stärkt. Dabei profitiert die Bevölkerung vor Ort in besonderer Weise. Allein 2015 haben mehr als 500 000 TUI-Gäste dieses spezielle Angebot angenommen. 

TUI Care Foundation bündelt Engagement

Bis 2020 will die TUI Group jedes Jahr 10 Millionen Euro in nachhaltige Tourismusprojekte investieren. Um dies zu erreichen, hat der Konzern die TUI Care Foundation gegründet. Die Stiftung bündelt das weltweite Engagement von TUI und arbeitet vor Ort mit gemeinnützigen Organisationen zusammen. Die Projekte fördern positive Effekte des Tourismus auf Wohlstand und Bildung der lokalen Bevölkerung und stärken den Umwelt- und Naturschutz vor Ort. So hat die TUI Care Foundation Mikrokredite an Kleinunternehmer in Nordafrika und Südostasien vergeben. In Kenia unterstützt die Stiftung ein Projekt, das erodierte Anbauflächen wieder fruchtbar und für die Landwirtschaft nutzbar macht. 

 

"Gut verwalteter Tourismus hat ein enormes Potenzial, angemessene Arbeitsplätze und Bildungschancen zu schaffen. Außerdem hilft er, die Umwelt und das kulturelle Erbe eines Landes zu wahren."

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zum ersten Welttourismusgipfel in Peking im Mai 2016