Klimawandel: Unterstützung für Familien auf den Philippinen

Die Folgen des Klimawandels gehen vor allem zulasten der Entwicklungsländer. Die TUI Care Foundation setzt hier weltweit an und hilft den Menschen direkt vor Ort. So auch auf den Philippinen: Mit Wissenstransfers und Schulungen unterstützt die Stiftung Familien in der Provinz Samar bei präventiven Maßnahmen gegen Naturkatastrophen.

Krisenprävention: Gemeinsames Projekt schafft Grundlagen

Naturkatastrophen haben aufgrund fehlender Infrastruktur meist besonders gravierende Auswirkungen auf die philippinische Bevölkerung. Den Menschen vor Ort fehlen das Wissen und die nötigen Mittel, um gegen Naturgewalten gewappnet zu sein. In einem gemeinsamen Projekt mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Plan International unterstützt die TUI Care Foundation die Bewohner dabei, ihre Krisenprävention zu stärken. Darüber hinaus werden nachhaltige Maßnahmen ergriffen, um ein klimaschonendes Bewusstsein in der Bevölkerung zu schaffen.

TUI Care Foundation ermöglicht Hilfe zur Selbsthilfe

Die Stiftung und ihre Partner unterstützen 2 200 Familien in der Provinz Samar im Osten der Philippinen. Das Projekt umfasst folgende Bereiche:

  • Krisenreaktion: Im Katastrophenfall zählt jede Sekunde: Die Einwohner müssen Notfallpläne richtig umsetzen können. Deshalb bietet das Projekt Rettungs- und Erste-Hilfe-Kurse an. Dank dieser Schulungen können die Menschen in Zukunft im Fall der Fälle besser reagieren.
  • Aufforstung: Die meisten Dörfer in Samar liegen an Küsten kleinerer Inseln. Abholzung hat dort fatale Folgen: Ohne Bäume sind die Menschen Überschwemmungen und tropischen Wirbelstürmen viel stärker ausgesetzt. Das Projekt ermöglicht bis ins nächste Jahr 35 neue Baumschulen. Bereits heute wurden an 17 Orten in der Region neue Wald- und Obstbäume gepflanzt. Durch die Aufforstung werden Berghänge zusätzlich vor Erosion geschützt und die Bevölkerung mit Früchten versorgt.
  • Nachhaltig wirtschaften: Schulungen in nachhaltiger Landwirtschaft und Fischerei helfen den Bewohnern, sich selbst zu versorgen und ein Einkommen zu sichern. Dafür werden unter anderem Küstenschutzgebiete geschaffen: Schrumpfende Fischbestände können sich erholen und bieten lokalen Fischern eine langfristige Perspektive.

Prävention vor Ort


Jugendliche in Samar pflanzen Mangrovensetzlinge ein, um eine neue Küstenschutzzone zu errichten.

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