TUI Cruises: Gute Atmosphäre auch unter Deck

Im vergangenen Jahr sind 2,2 Millionen Deutsche an Bord von Kreuzfahrtschiffen gegangen, ein Plus von fast neun Prozent. Die wachsende Nachfrage ist auch eine sehr gute Nachricht für den Arbeitsmarkt: Durch das Wachstum entstehen viele neue Arbeitsplätze in den Werften, bei Zulieferern und auf den Schiffen. Dank Investitionen in neue sauberere und effizientere Schiffe betreibt TUI Cruises heute die modernste und abgasärmste Flotte weltweit. Das Unternehmen setzt aber nicht nur auf Umweltschutz, sondern gemeinsam mit den anderen Arbeitgebern an Bord auf zufriedene Mitarbeiter.

Kreuzfahrtschiffe schaffen Arbeitsplätze

Weltweit arbeiteten eine Viertel Million Seeleute auf Kreuzfahrtschiffen. Prognosen gehen davon aus, dass in den nächsten zehn Jahren rund 100 000 zusätzliche Jobs auf neuen Schiffen entstehen. Dabei variiert die Art der Arbeitsplätze. Von hochqualifizierten Jobs bis zu ungelernten Tätigkeiten ist alles dabei: Offiziere, Ärzte, Jazzsänger, Köche, Klempner und Fensterputzer. Doch wie steht es um die Arbeitsbedingungen an Bord?

ILO garantiert Grundrechte für Seeleute

Die Seeschifffahrt ist die einzige Industrie mit weltweit verbindlichen Sozialstandards: Die Arbeits- und Lebensbedingungen sind im Seearbeitsübereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) definiert. Seefrauen und -männer haben das Recht auf einen sicheren Arbeitsplatz an Bord, angemessene Beschäftigungs- und Lebensbedingungen sowie medizinische Betreuung. Das Übereinkommen garantiert sowohl gute Sozialstandards für die Crews als auch einen fairen Wettbewerb unter den Reedereien und trat 2013 in Kraft. Unter anderem hatten sich auch Gewerkschaften wie ver.di intensiv an der Ausarbeitung beteiligt.

Anständige Arbeitsbedingungen an Bord der Mein Schiff Flotte

Auf den Kreuzfahrtschiffen von TUI Cruises sind rund 6 000 Besatzungsmitglieder aus über 45 Nationen bei verschiedenen Arbeitgebern beschäftigt. Die Fachkräfte an Bord stammen aus allen Teilen der Welt mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Werten. Der Anspruch bei TUI Cruises: Jeder soll sich wohlfühlen. Denn die Besatzung ist entscheidend für den Erfolg: Sie sorgt für reibungslose Abläufe und bestimmt die Atmosphäre an Bord, die auch die Gäste spüren. Dafür gehen die Arbeitgeber an Bord teils deutlich über die rechtlichen Vorgaben hinaus:

  • Überdurchschnittliche Bezahlung: Die Gehälter liegen deutlich über dem Branchendurchschnitt. Für Menschen aus Schwellen- und Entwicklungsländern bedeutet dies teilweise ein Vielfaches ihrer Verdienstmöglichkeiten in der Heimat.
  • Karrieremöglichkeiten: Ziel ist es, die Crews aus den eigenen Reihen aufzubauen. Leitende Mitarbeiter haben oft mit einfacheren Tätigkeiten begonnen. Bei entsprechender Entwicklung ist ein schneller Aufstieg möglich. Dafür sind Weiterbildungs- und Deutschkurse erwünscht und zählen als Arbeitszeit.
  • Freizeitangebot: Angesichts mehrmonatiger Einsatzzeiten an Bord sind abwechslungsreiche Freizeitmöglichkeiten wichtig. Für die Crews stehen eigene Sonnendecks, kostenlose Kraft- und Fitnessräume, Bars sowie Bücher- und DVD-Verleihe zur Verfügung. Auch Landgänge in den Destinationen sind selbstverständlich möglich.
  • Umfassende Zusatzleistungen: Die Kosten der An- und Abreise, Kost und Logis werden übernommen. Zudem gibt es eine kostenlose medizinische Versorgung an Bord. Crewmitglieder sind in der Regel in Doppel- oder Einzelkabinen untergebracht.

TUIs Kreuzfahrtunternehmen investieren

2019 geht bei TUI Cruises im sechsten aufeinanderfolgenden Jahr ein Neubau der Meyer Turku Werft an den Start. Und das Unternehmen wächst weiter: 2023 wird die Mein Schiff 7 zur Flotte stoßen. Jüngst wurden zudem zwei LNG-Kreuzfahrtschiffe beim italienischen Schiffbauer Fincantieri beauftragt – Auslieferungen 2024 und 2026. Die TUI-Tochter Hapag-Lloyd Cruises setzt ebenfalls auf Modernisierung: Im kommenden Jahr werden zwei neue 5-Sterne-Expeditionsschiffe getauft.

Große Jobvielfalt


An Bord gibt es eine breite Palette von Arbeitsplätzen: von Chefkoch Aboubacar Alhabbo mit seiner Kochcrew auf der Mein Schiff 1 bis zum ersten Kapitän der Mein Schiff Flotte Kjell Holm.


"Ich liebe es, mich mit den Gästen zu unterhalten und zusammen Spaß zu haben. Ich bin glücklich über die Möglichkeit, an Bord Deutsch zu lernen. Ich arbeite seit 20 Jahren in der Kreuzfahrtbranche, immer im Housekeeping. Es war eine gute Entscheidung, nach 17 Jahren die Flotte zu wechseln. Ich bin stolz, ein Teil der Mein Schiff Crew zu sein."

Arif Hendarto, Housekeeping Mein Schiff 6, aus Indonesien


"Ich erlebe eine Menge an Bord und sehe sehr viel von der Welt. Ein sehr wichtiger Aspekt ist, dass ich hier in meinem Beruf weiterkomme, anstrebe Größeres zu bewirken und an meiner Karriere arbeiten kann."

Enver Yildiz, Steward Mein Schiff 1, aus der Türkei