Tourismus als Entwicklungsmotor


13.05.2019 – Der Tourismus sichert alleine in Nordafrika rund 2,5 Millionen Arbeitsplätze. Damit ist der Tourismus ein wesentlicher Stabilitätsanker, der Perspektiven für die einheimische Bevölkerung schafft. Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) kooperiert an vielen Stellen erfolgreich mit dem Privatsektor, um das vorhandene Potential für die  Entwicklungszusammenarbeit stärker zu nutzen. Dieser Schulterschluss trägt zu einer Verbesserung der ökonomischen und sozialen Rahmenbedingungen vor Ort bei. Auf Einladung der TUI Group und des Deutschen ReiseVerbandes (DRV) erläuterte Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär im BMZ das Potenzial des Tourismus für die Entwicklungszusammenarbeit. Er diskutierte mit Thomas Ellerbeck, Mitglied des Group Executive Committee der TUI Group und Mitglied des DRV-Vorstands und Norbert Fiebig, Präsident des DRV.

„Tourismus ist eine schnell wachsende und sehr beschäftigungsintensive Branche. Das wirtschaftliche Potenzial – gerade in Entwicklungs- und Schwellenländern – ist enorm und kann zur Verbesserung der Lebensverhältnisse für viele Menschen und bis in entlegene Gegenden beitragen. Deshalb ist das BMZ aktuell mit über 90 Projekten in 30 Ländern weltweit für eine nachhaltige Entwicklung durch Tourismus aktiv – von Ecuador über Tunesien bis Südostasien. Die Zusammenarbeit mit der Tourismuswirtschaft und den Verbänden ist darüber hinaus eine grundlegende Voraussetzung, unsere Ziele zu erreichen“, sagte Barthle.

Thomas Ellerbeck stellte das Engagement der TUI Care Foundation mit derzeit mehr als 30 Projekten in 25 Urlaubszielen vor. „Die Tourismusindustrie ist ein starker Partner in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Die TUI Care Foundation sieht Bildung als Fundament einer nachhaltigen Entwicklung von Destinationen. Mit unseren Programmen und den TUI Academies bieten wir jungen Menschen Zukunftschancen vor Ort. Bildungsprogramme für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche erleichtern ihnen den Einstieg in die wachsende Tourismusbranche und bringen ihnen die Bedeutung des Umweltschutzes für die Entwicklung der eigenen Heimat näher“, sagte der Vorsitzende des Kuratoriums der TUI Care Foundation.