18
Jul
Frank Püttmann
puettmann-frank-quadrat

Türkei-Reisehinweise geben Orientierung

Die Türkei ist eines der beliebtesten Urlaubsländer. Sonnengarantie, wunderschöne Badeorte und Hotels sowie die legendäre türkische Gastfreundschaft sprechen für sich. Dennoch sind in diesem Sommer viele Menschen verunsichert über die Sicherheitslage in der Türkei. Ein Krieg in Syrien, das eine gemeinsame Grenze mit der Osttürkei hat, terroristische Anschläge in Ankara und Istanbul und nun auch noch ein versuchter Militärputsch gegen die demokratisch gewählte Regierung lässt viele Menschen fragen, wie sicher ein Türkeiurlaub in dieser Situation ist.

TUI nimmt als verantwortungsvoller Reiseanbieter diese Fragen sehr ernst. Die Sicherheit der Urlaubsgäste hat für TUI immer die höchste Priorität. TUI hat weltweit 6.500 Reiseleiter, davon in den türkischen Urlaubsdestinationen einige hundert Reiseleiter im Einsatz, die sich rund um die Uhr allerorts um das Wohl der Gäste kümmern. Sie sind verlässliche Ansprechpartner und zu jeder Zeit für die TUI Gäste erreichbar. In der TUI Zentrale werden Flüge, Transfers und – wenn nötig – Unterstützungsmaßnahmen koordiniert.

Dabei arbeitet TUI eng mit den Regierungen und Behörden zusammen, deren Sicherheitseinschätzungen für TUI sehr wertvoll sind, weil sie Orientierung geben und eine verlässliche Grundlage bilden für die Bewertung von möglichen Risiken. Staatliche Stellen wie das Auswärtige Amt in Berlin verfügen über Informationen, internationale Kontakte und Expertise, die kein Reiseveranstalter haben kann. TUI trifft seine Entscheidungen auf Grundlage dieser staatlichen Reisehinweise. So wie die Reiseveranstalter können sich auch die Urlauber auf diese unabhängigen professionellen Reisehinweise verlassen. Nur sehr wenige Urlauber haben aktuell von dem kulanten Rückreise- oder Umbuchungsangebot bei TUI Gebrauch gemacht.

Als größter Reiseanbieter in Europa hat TUI einen Überblick über die Bewertungen der europäischen Regierungen. Diese geben Reisehinweise aus der teils unterschiedlichen Perspektive des empfundenen Gefährdungsprofils für ihre eigene Bevölkerung. Dieses kann in Frankreich und Großbritannien zum Beispiel anders sein als in Schweden oder den Niederlanden.

Die Regierungen der wichtigen TUI Quellmärkte haben aber nahezu übereinstimmend die Reisehinweise für die türkischen Urlaubsgebiete nicht verschärft.

Hier eine Übersicht der aktuellen Türkei-Reisehinweise (Stand 18. Juli 2016, 11 Uhr):

Deutschland:

Äußerste Vorsicht für Istanbul und Ankara. Aus anderen Teilen des Landes, insbesondere von der Mittelmeerküste, wurden keine besonderen Ereignisse gemeldet.

Österreich:

Lage in allen betroffenen Gebieten wieder beruhigt. Derzeit wird bei allen Reisen nach und innerhalb der Türkei erhöhte Vorsicht empfohlen. Die Lage in den Badeorten an der türkischen Riviera ist nach derzeitigen Berichten unverändert stabil, es sind keine Zwischenfälle bekannt.

Schweiz:

Lage stabilisiert, aber weiterhin in Ankara und Istanbul unübersichtlich. Aktuelle Hinweise aufmerksam verfolgen, Menschenansammlungen meiden.

Großbritannien:

Die Situation in der Türkei scheint sich zu beruhigen, bleibt jedoch potenziell unberechenbar. Die küstennahen Ferienorte scheinen momentan nicht maßgeblich betroffen zu sein.

Dänemark:

Die Situation in Istanbul und Ankara hat sich beruhigt, mit einem erhöhten Risiko für Spannungen und Konflikte. Urlaubsziele an der Küste sind nicht maßgeblich betroffen.

Schweden:

Abraten von jeglichen Reisen nach Istanbul oder Ankara, auch wenn sich die Situation stabilisiert zu haben scheint. Bleiben Sie weiterhin wachsam in der gesamten Türkei.

Niederlande:

In Ankara und Istanbul kehrt Ruhe ein. Der Reisehinweis für Ankara und Istanbul änderte sich von der Stufe orange „nur notwendige Reisen“ auf gelb „Vorsicht, Sicherheitsrisiken“. Die Situation im gesamten Land ist weiterhin unberechenbar.

Frankreich:

Bleiben Sie wachsam.

Belgien:

Meiden Sie Ankara. Bleiben Sie wachsam in der ganzen Türkei. 

Diskutieren Sie mit uns auf Twitter oder schreiben Sie uns eine E-Mail