28
Feb
Dr. Ralf Pastleitner
ralf-pastleitner

TUI im Dialog mit dem Europäischen Parlament

Die Menschen möchten reisen und andere Länder kennenlernen. Deshalb ist gerade in diesen herausfordernden Zeiten der Austausch und das gegenseitige Verständnis zwischen der Tourismusindustrie und den politischen Entscheidungsträgern besonders wichtig. Die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus ist in vielen Destinationen immens - von lokalen Beschäftigungsmöglichkeiten bis hin zu wirtschaftlichem Wachstum und öffentlichen Einnahmen.

Dies war eines von vielen Themen, die beim Besuch einer Delegation des Verkehrs- und Tourismusausschusses des Europäischen Parlaments am 28. Februar im Hauptsitz der TUI  Destination Experiences (DX) auf Mallorca im Mittelpunkt standen. Die Kollegen der TUI Group und der TUI DX, sowie die geschätzten Mitglieder des Europäischen Parlaments diskutierten über eine Vielzahl von Fragen, insbesondere über die Nachhaltigkeit, den Verkehr und die Digitalisierung im Tourismus.

Weltweit führend bei Aktivitäten am Urlaubsort

TUI stellte dar, wie sie sich strategisch vom traditionellen Reiseveranstalter zu einem integrierten Anbieter von Urlaubserlebnissen entwickelt hat. Neben dem Hotel- und Kreuzfahrtgeschäft ist TUI DX einer der drei Wachstumsbereiche des Konzerns. Der weltweit führende Anbieter von Reiseerlebnissen mit Hauptsitz in Palma de Mallorca beschäftigt 9.000 Mitarbeiter in 49 Ländern und erwirtschaftet einen Umsatz von 700 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr betreute das Unternehmen 14 Millionen Gäste, führte über 25 Millionen Transfers durch und verkaufte mehr als sechs Millionen Reisen und Aktivitäten.

Politik für einen nachhaltigen Tourismus

Ein weiterer Diskussionspunkt waren Nachhaltigkeit und der Green Deal der Europäischen Kommission. TUI setzt sich für den grünen Wandel ein und verfolgt eine ehrgeizige Nachhaltigkeitsstrategie. So sind die TUI Airlines 18 Prozent effizienter als der Durchschnitt der sechs größten EU-Fluggesellschaften. Um die CO2-Emissionen im Luftverkehr noch weiter zu minimieren, sind geeignete politische Maßnahmen erforderlich:

  • ein kohärenter Ansatz zu EU-ETS und CORSIA
  • Anreize für die Produktion und Einführung von nachhaltigen Flugkraftstoffen 
  • den einheitlichen europäischen Luftraum (Single European Sky) vollenden 
  • negative Auswirkungen von neu geschaffenen Steuern vermeiden

Im Hinblick auf den Seeverkehr sind Kreuzfahrtreedereien die Innovatoren der internationalen Schifffahrt. TUI und TUI Cruises sind in Sachen Nachhaltigkeit führend. Gleichzeitig müssen auch die globalen Bemühungen zur Reduzierung der Schiffsemissionen kohärent vorangetrieben werden.

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